Der wahre Preis der eigenen vier Wände: Diese Zusatzkosten sollten Käufer kennen
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Viele Immobilienkäufer richten ihren Blick vor allem auf den Kaufpreis – und erleben später ein böses Erwachen. Denn Notarhonorar, Grunderwerbsteuer und weitere Posten kommen fast immer obendrauf. Diese sogenannten Kaufnebenkosten summieren sich schnell auf einen fünfstelligen Betrag und sollten von Anfang an in die Finanzplanung einbezogen werden.
Versteckte Kosten beim Immobilienkauf: Worauf Sie achten sollten
Beim Erwerb einer Immobilie in Dortmund und Umgebung ist der Kaufpreis oft nur ein Teil der entstehenden Kosten. Weitere erhebliche Ausgaben ergeben sich aus gesetzlich festgelegten und marktüblichen Nebenkosten. „Die Grunderwerbsteuer ist dabei ein bedeutender Posten, der je nach Bundesland unterschiedlich hoch ausfällt,“ erklärt Angelika Heubel-Christ, Inhaberin von Immobilien CHRIST in Dortmund. Notar- und Grundbuchgebühren sind ebenfalls unverzichtbar und machen zusammen etwa zwei Prozent des Kaufpreises aus.
Wenn ein Makler involviert ist, kommt zusätzlich eine Provision hinzu. „Durch die neue Regelung teilen sich Käufer und Verkäufer die Maklerkosten in der Regel, aber die Provision bleibt ein wesentlicher Kostenfaktor,“ so Heubel-Christ weiter.
Finanzielle Planung: Wie Sie die Nebenkosten bewältigen
Banken sind oft zurückhaltend, wenn es um die Finanzierung der Kaufnebenkosten geht. Daher ist es ratsam, diese aus Eigenmitteln zu decken. „Je mehr Eigenkapital zur Verfügung steht, desto entspannter gestaltet sich die Finanzierung,“ betont Heubel-Christ. Experten empfehlen, die Nebenkosten komplett aus eigenen Mitteln zu begleichen und zusätzliches Eigenkapital für den Kaufpreis selbst einzuplanen.
Wer versucht, die Nebenkosten aus dem laufenden Budget zu finanzieren, läuft Gefahr, in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten. „Eine solide Eigenkapitalbasis führt zu besseren Darlehenskonditionen und reduziert langfristig die Zinslast,“ fügt Heubel-Christ hinzu.
Unvorhergesehene Ausgaben: Ein finanzieller Puffer ist entscheidend
Neben den bekannten Nebenkosten sollten Käufer auch auf weniger offensichtliche Ausgaben vorbereitet sein. „Dazu gehören etwa Gutachtergebühren, Umzugskosten oder erste Renovierungen,“ warnt Heubel-Christ. Gerade bei älteren Immobilien kann es nach dem Kauf zu unerwartetem Investitionsbedarf kommen.
Ein finanzieller Puffer schützt vor unliebsamen Überraschungen und ermöglicht es, notwendige Maßnahmen ohne Verzögerung durchzuführen. „Wer von Anfang an großzügig kalkuliert, behält auch in unerwarteten Situationen die Kontrolle über seine Finanzen,“ rät Heubel-Christ.
Unsicher, welche Nebenkosten auf Sie zukommen? Lassen Sie sich von uns beraten, damit Sie Ihr Budget realistisch planen können. Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Gespräch und gehen Sie finanziell gut vorbereitet in den Kaufprozess.
Hinweise:
In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.
Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.
Foto: © Wordliner/Bild erstellt mit OpenAI’s Sora
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